1. Herrenmannschaft

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Training:
Dienstag: 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Freitag: 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Trainer: Udo Janocha
Spartenleiter: Christian Bauer
Tel: 0172/4260815

 

Spielberichte

    DJK Gnotzheim – DJK Obererlbach 6:2 (1:1)

    Im Duell der beiden DJK-Mannschaften konnten die Gnotzheimer Kicker einen verdienten, aber zu hoch ausgefallenen, Sieg einfahren. War die Heimelf in den ersten Minuten noch klar spielbestimmend und hätte durch Fabian Reule die Führung erzielen können, kam Obererlbach nach zehn Minuten besser in die Partie und wären beinahe auch direkt in Führung gegangen. Jedoch rettete erst das Aluminium für Gnotzheim und der Nachschuss ging weit daneben. Gnotzheim machte sich durch viele leichte Abspielfehler das Leben selbst schwer und eine Schläfrigkeit der Defensive inklusive Torwart nutzte Böhm zum 1:0 (23.). Auch in der Folgezeit waren die Gäste das klar bessere Team, ohne wirklich glänzen zu müssen, da die Janocha-Elf einfach zu schlecht spielte. Wieder das Aluminium verhinderte das 0:2 und so fiel auf der Gegenseite aus heiterem Himmel der Ausgleich. Einen Abpraller nutzte Dominik Hoff gedankenschnell per Kopf. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer eine willigere Heimelf und musste auch nicht lange auf die Führung warten. Erst vergaben Reule und Katzer eine Doppelchance, ehe Manuel Werner mit einem schönen Heber aus 19 Metern das 2:1 erzielte. Und nur wenige Minute später markierte Fabi Reule mit dem 3:1 die vermeintliche Vorentscheidung. Doch Obererlbach kam auch nur kurz darauf wieder zum Anschluss, als Krempl ins lange Eck einschoss. Doch Bene Kamm stellte gleich wieder den zwei-Tore-Abstand her. Damit war der Wille der Gäste gebrochen und musste noch zwei weitere Treffer durch Werner und Engelhardt hinnehmen. Beiden Treffern gingen schöne Spielzüge voraus.

    DJK Gnotzheim – TSG Ellingen 4:2 (0:1)

    Nach dem furiosen 6:3 in der Vorwoche gegen Absteiger Röttenbach, zeigten die Janocha-Jungs den Zuschauern auch an diesem sonnigen Samstag ein Spektakel. Maßgeblich dazu beigetragen hat auch ein starker Gegner aus Ellingen. Die Gäste waren zu Beginn die agilere und spielstärkere Mannschaft. Besonders der pfeilschnelle Häußler wirbelte die DJK-Defensive gehörig durcheinander. Haffner musste bereits in der Anfangsviertelstunde zweimal sein ganzes Können aufbieten um einen Rückstand zu vermeiden. Die Angriffe der Heimelf wurden meist vorm Sechzehner unsauber zu Ende gespielt und so dauerte es bis zur 25. Minute, als Jürgen Bauer fast das 1:0 erzielt hätte. Doch sein eigentlich perfekter Schuss strich knapp am Winkel vorbei. Auch Bene Kamms Abschluss war insgesamt zu harmlos. Auf der Gegenseite brannte es nach einem Eckenfestival mehrmals lichterloh im Strafraum. Als dann der Schiri, der im gesamten Spielverlauf auf beiden Seite sehr interessante Entscheidungen traf, ein Handspiel von Steffen Eder unerklärlicherweise außerhalb des Strafraumes verlegte, zirkelte Späth den Freistoß an die Latte. Doch kurz vor der Halbzeit war es wieder TSG-Goalgetter Späth, der einen Fehler von Haffner gedankenschnell zum 0:1 nutzte. Nach der Halbzeit versuchte die DJK zwar den Ausgleich herzustellen, agierte insgesamt aber zu fahrig. Doch ein Geistesblitz von Manuel Werner ließ Tobias Katzer allein vorm Tor auftauchen und er vollendete souverän zum 1:1. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und Chancen waren erst wieder in der Schlussphase zu sehen, hier aber dann geballt. Erst war es wieder Haffner, der mit dem Fuß rettete und auf der Gegenseite lenkte Herrmann einen Werner-Kopfball über die Latte. In der 83. Minute ging dann der Gast etwas überraschend in Führung. Eine Flanke wurde immer länger, Haffner konnte den Einschlag gerade noch verhindern, doch den Abpraller nutzte Enser zum 2:1. Im DJK-Lager machte sich Frust breit, jedoch nicht im Team. Ellingen schien platt zu sein und die Gnotzheimer witterten Ihre Chance. Zwei Minuten vor Schluss wurden sie belohnt, als Werner aus leicht abseitsverdächtiger Position einschoss. Doch dem nicht genug. In der Nachspielzeit blieb es Marco Engelhardt vorbehalten, die umjubelten beiden Treffer zum 4:2 jeweils aus der Nahdistanz zu erzielen. Sicherlich hätte Ellingen einen Punkt verdient gehabt, doch an diesem Tag wollte die Heimelf den Sieg dann doch etwas mehr.

    DJK Gnotzheim – TSG Ellingen 2:1 (0:0)

    Mit einem verdienten 2:1 Heimsieg konnten sich die Janocha-Jungs den Klassenerhalt sichern, da die Kontrahenten der anderen Kreisklassen um den Relegationsplatz keine Chance mehr haben, 29 Punkte zu erzielen. Bis dahin war aber noch einmal ein hartes Stück Arbeit zu erbringen, hatte es doch fast 30 Grad. Dies war wohl auch der Grund, warum beide Teams nicht mit der Devise „volle Attacke“ zu Werke gingen. Ellingen spielte meist hinten rum, ohne aber den richtigen Moment für einen Vorstoß zu erkennen. Gnotzheim versuchte es immer wieder die laufstarke Offensive in Position zu bringen, was aber anfangs noch von der gut organisierten TSG-Defensive verhindert wurde. So dauerte es bis kurz nach der Trinkpause, als Fabi Reule das erste Mal den Gästekeeper prüfte, jedoch ohne Erfolg. In der Folge wurde die Partie etwas munterer, aber nur auf Seiten der Heimelf. Bene Kamm zögerte aber zu lange mit dem Abschluss und Tobias Katzers Abschlüsse parierte wieder der Torwart. Ellingen hatte in Halbzeit eins keinerlei gefährlichen Abschluss zu verzeichnen, was auch an den einfallslosen Offensivbemühungen oder den leichten Ballverlusten im Mittelfeld. Auch nach dem Seitenwechsel sorgten die DJKler für die erste Möglichkeit. Reules artistische Abnahme ging aber drüber. Als dann Katzer wieder am guten Herrmann scheiterte, dachten einige, dass die Heimführung nur noch eine Frage der Zeit sei. Und genau in dieser Phase bewahrheitete sich wieder mal die alte Fußballerweisheit: Wer vorne seine Dinger nicht macht, bekommt sie hinten rein! In der 58. Minute bediente Dennis Häußler Sven Späth und der TSG-Torjäger zeigte seine Klasse und versenkte souverän ins lange Ecke. Nur kurz geschockt versuchte Gnotzheim weiterhin ein Tor zu erzielen. Knackpunkt in der Partie war dann wohl eine unschenibare Szene im Mittelfeld. Referee Stocker pfiff Abseits. Spielertrainer Swierkot war damit wohl nicht einverstanden und sah Gelb. Doch dem nicht genug. Noch vor der Spielfortsetzung wedelte sogar noch die zweite Gelbe Karte gefolgt von der Farbe Rot in der Luft. Berechtigt oder nicht, das vermag von der Zuschauertribüne keiner sagen. Der Heimelf konnte es auch egal sein. Seb Eder ließ dann den Ausgleich auch nicht lange auf sich warten. Am Sechzehner bedient, nahm er Maß und die Kugel schlug unhaltbar flach im Eck ein. Kurz darauf hätte Patrick Pawlicki die Partie drehen müssen, doch scheiterte mutterseelenallein vor Herrmann. Auf der Gegenseite war Pattloch nach einer Ecke genau am richtigen Fleck und sicherte das 1:1.Der vielumjubelte Siegtreffer, der auch den Klassenerhalt bedeutete, erzielte dann wieder Kapitän Eder. Eine gut getimte Flanke von Heumann köpfte er sehenswert in die Maschen. Da Ellingen bei den Temperaturen nichts mehr entgegen zu setzen hatte, konnte die Elf aus Gnotzheim den Sieg sicher nach Hause spielen.

    DJK Gnotzheim – SC Polsingen 1:2 (0:2)

    Eine weitere Niederlage musste die heimische DJK gegen die Jungs aus Polsingen hinnehmen, was das Abrutschen auf den Abstiegsplatz bedeutet. Die Gäste waren gerade in Halbzeit eins in allen Belangen überlegen und gingen bereits nach gut zehn Minuten in Führung. Ein SCler konnte ungestört flanken und ebenso allein wurde Aaron Schmutterer in der Mitte gelassen, der schulbuchmäßig einköpfte. Die schnelle Offensive bereitete der DJK-Defensive massive Probleme und man hatte Glück, dass gerade die Grätschen von Daniel Hertle anfangs noch super getimt waren. Auf der Gegenseite musste Zäh nicht einmal eingreifen. Einzig ein Schuss von Sebastian Eder sorgte für einen Hauch von Torgefahr, ging aber letztendlich drüber. Noch vor der Pause erhöhte Lukas Schmutterer mit einem berechtigten Foulelfmeter auf 0:2. Die Gnotzheimer kamen mit mehr Schwung aus der Kabine, doch die Offensivbemühungen waren lange Zeit viel zu harmlos, um für den Anschluss zu sorgen. Polsingen verlagerte sich meist auf schnelle Konter und spielte diese auch super zu Ende, doch Sven Pattloch klärte dreimal bravourös die allein vor ihm auftauchenden Gästestürmer. Die SC-Abwehr stand lange Sattelfest. Einmal zeigte zwar Zäh eine Unsicherheit, doch Brückner konnte diese nicht nutzen. Als dann Fabi Reule im Sechzehner gelegt wurde und Tobias Katzer sicher verwandelte keimte noch einmal Hoffnung im DJK-Lager auf. Doch die optische Überlegenheit konnte man nicht in hochkarätige Chancen ummünzen und so verließ man den Platz als Verlierer.

    DJK Gnotzheim – 1. FC Aha 1:1 (1:1)

    Im Ersten, von sechs Endspielen gegen den Abstieg aus der Kreisklasse, kam die heimische DJK nicht über ein 1:1 unentschieden hinaus. Und dies trotz klarer Überlegenheit über die gesamte Spielzeit. Von Beginn an zeigte man die gefälligere Spielanlage und ließ Aha nicht zur Entfaltung kommen. Jedoch zielten alle Abschlüsse anfangs noch etwas zu hoch. Die kalte Dusche folgte dann nach zehn Minuten. Jakob Hinderer nutzte einen kapitalen Schnitzer kaltschnäuzig aus und konnte Pattloch gerade so überwinden. Gnotzheim zeigte sich, im Gegensatz zur Vorwoche, nicht geschockt und spielte unbeirrt weiter nach vorne. Doch auch beste Chancen durch Brückner, Reule und Katzer blieben ungenutzt. Erst nach knapp über einer halben Stunde war es ein klasse Spielzug der den Ausgleich brachte. Brückner düpierte seinen Gegenspieler und legte die Kugel Hoff in den Lauf. Dieser spielte scharf in die Mitte und Katzer schloss in Bedrängnis ab. Doppelt unglücklich für Aha, da sich deren Keeper Jungwirth bei der Aktion verletzt hat und ausgewechselt werden musste. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst und es entwickelte sich ein wenig ansehnliches Mittelfeldgeplänkel. Einzig ein Freistoß von Hinderer sorgte für Gefahr, wurde jedoch von Pattloch klasse pariert. Auf der Gegenseit hatte Ersatzkeeper Louis bei den wenigen Fernschüssen keine Mühe. Als dann Dominik Hoff in der 75. Minute verdientermaßen mit Gelb-Rot vom Platz flog, dachten viele Zuschauer, dass die Partie zu Gunsten des Gasten kippen könnte. Doch die gut aufgelegte Heimelf belehrte die Fans eines Besseren. Die DJKler nahmen wieder Fahrt auf und drängten Aha mit zehn Mann in die eigene Hälfte. Doch die Abschlüsse sorgten insgesamt für zu wenig Gefahr, um hier von einer großen Siegtorchance schreiben zu können. So blieb es beim letztendlich schmeichelhaften Punktgewinn für Aha. Die Heimelf wird wohl erst in ein paar Wochen sehen, was dieser Punkt wert ist.