1. Herrenmannschaft

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Training:
Dienstag: 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Freitag: 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Trainer: Udo Janocha
Spartenleiter: Christian Bauer
Tel: 0172/4260815

 

Spielberichte

    DJK Gnotzheim – TSG Ellingen 2:1 (0:0)

    Mit einem verdienten 2:1 Heimsieg konnten sich die Janocha-Jungs den Klassenerhalt sichern, da die Kontrahenten der anderen Kreisklassen um den Relegationsplatz keine Chance mehr haben, 29 Punkte zu erzielen. Bis dahin war aber noch einmal ein hartes Stück Arbeit zu erbringen, hatte es doch fast 30 Grad. Dies war wohl auch der Grund, warum beide Teams nicht mit der Devise „volle Attacke“ zu Werke gingen. Ellingen spielte meist hinten rum, ohne aber den richtigen Moment für einen Vorstoß zu erkennen. Gnotzheim versuchte es immer wieder die laufstarke Offensive in Position zu bringen, was aber anfangs noch von der gut organisierten TSG-Defensive verhindert wurde. So dauerte es bis kurz nach der Trinkpause, als Fabi Reule das erste Mal den Gästekeeper prüfte, jedoch ohne Erfolg. In der Folge wurde die Partie etwas munterer, aber nur auf Seiten der Heimelf. Bene Kamm zögerte aber zu lange mit dem Abschluss und Tobias Katzers Abschlüsse parierte wieder der Torwart. Ellingen hatte in Halbzeit eins keinerlei gefährlichen Abschluss zu verzeichnen, was auch an den einfallslosen Offensivbemühungen oder den leichten Ballverlusten im Mittelfeld. Auch nach dem Seitenwechsel sorgten die DJKler für die erste Möglichkeit. Reules artistische Abnahme ging aber drüber. Als dann Katzer wieder am guten Herrmann scheiterte, dachten einige, dass die Heimführung nur noch eine Frage der Zeit sei. Und genau in dieser Phase bewahrheitete sich wieder mal die alte Fußballerweisheit: Wer vorne seine Dinger nicht macht, bekommt sie hinten rein! In der 58. Minute bediente Dennis Häußler Sven Späth und der TSG-Torjäger zeigte seine Klasse und versenkte souverän ins lange Ecke. Nur kurz geschockt versuchte Gnotzheim weiterhin ein Tor zu erzielen. Knackpunkt in der Partie war dann wohl eine unschenibare Szene im Mittelfeld. Referee Stocker pfiff Abseits. Spielertrainer Swierkot war damit wohl nicht einverstanden und sah Gelb. Doch dem nicht genug. Noch vor der Spielfortsetzung wedelte sogar noch die zweite Gelbe Karte gefolgt von der Farbe Rot in der Luft. Berechtigt oder nicht, das vermag von der Zuschauertribüne keiner sagen. Der Heimelf konnte es auch egal sein. Seb Eder ließ dann den Ausgleich auch nicht lange auf sich warten. Am Sechzehner bedient, nahm er Maß und die Kugel schlug unhaltbar flach im Eck ein. Kurz darauf hätte Patrick Pawlicki die Partie drehen müssen, doch scheiterte mutterseelenallein vor Herrmann. Auf der Gegenseite war Pattloch nach einer Ecke genau am richtigen Fleck und sicherte das 1:1.Der vielumjubelte Siegtreffer, der auch den Klassenerhalt bedeutete, erzielte dann wieder Kapitän Eder. Eine gut getimte Flanke von Heumann köpfte er sehenswert in die Maschen. Da Ellingen bei den Temperaturen nichts mehr entgegen zu setzen hatte, konnte die Elf aus Gnotzheim den Sieg sicher nach Hause spielen.

    DJK Gnotzheim – SC Polsingen 1:2 (0:2)

    Eine weitere Niederlage musste die heimische DJK gegen die Jungs aus Polsingen hinnehmen, was das Abrutschen auf den Abstiegsplatz bedeutet. Die Gäste waren gerade in Halbzeit eins in allen Belangen überlegen und gingen bereits nach gut zehn Minuten in Führung. Ein SCler konnte ungestört flanken und ebenso allein wurde Aaron Schmutterer in der Mitte gelassen, der schulbuchmäßig einköpfte. Die schnelle Offensive bereitete der DJK-Defensive massive Probleme und man hatte Glück, dass gerade die Grätschen von Daniel Hertle anfangs noch super getimt waren. Auf der Gegenseite musste Zäh nicht einmal eingreifen. Einzig ein Schuss von Sebastian Eder sorgte für einen Hauch von Torgefahr, ging aber letztendlich drüber. Noch vor der Pause erhöhte Lukas Schmutterer mit einem berechtigten Foulelfmeter auf 0:2. Die Gnotzheimer kamen mit mehr Schwung aus der Kabine, doch die Offensivbemühungen waren lange Zeit viel zu harmlos, um für den Anschluss zu sorgen. Polsingen verlagerte sich meist auf schnelle Konter und spielte diese auch super zu Ende, doch Sven Pattloch klärte dreimal bravourös die allein vor ihm auftauchenden Gästestürmer. Die SC-Abwehr stand lange Sattelfest. Einmal zeigte zwar Zäh eine Unsicherheit, doch Brückner konnte diese nicht nutzen. Als dann Fabi Reule im Sechzehner gelegt wurde und Tobias Katzer sicher verwandelte keimte noch einmal Hoffnung im DJK-Lager auf. Doch die optische Überlegenheit konnte man nicht in hochkarätige Chancen ummünzen und so verließ man den Platz als Verlierer.

    DJK Gnotzheim – 1. FC Aha 1:1 (1:1)

    Im Ersten, von sechs Endspielen gegen den Abstieg aus der Kreisklasse, kam die heimische DJK nicht über ein 1:1 unentschieden hinaus. Und dies trotz klarer Überlegenheit über die gesamte Spielzeit. Von Beginn an zeigte man die gefälligere Spielanlage und ließ Aha nicht zur Entfaltung kommen. Jedoch zielten alle Abschlüsse anfangs noch etwas zu hoch. Die kalte Dusche folgte dann nach zehn Minuten. Jakob Hinderer nutzte einen kapitalen Schnitzer kaltschnäuzig aus und konnte Pattloch gerade so überwinden. Gnotzheim zeigte sich, im Gegensatz zur Vorwoche, nicht geschockt und spielte unbeirrt weiter nach vorne. Doch auch beste Chancen durch Brückner, Reule und Katzer blieben ungenutzt. Erst nach knapp über einer halben Stunde war es ein klasse Spielzug der den Ausgleich brachte. Brückner düpierte seinen Gegenspieler und legte die Kugel Hoff in den Lauf. Dieser spielte scharf in die Mitte und Katzer schloss in Bedrängnis ab. Doppelt unglücklich für Aha, da sich deren Keeper Jungwirth bei der Aktion verletzt hat und ausgewechselt werden musste. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst und es entwickelte sich ein wenig ansehnliches Mittelfeldgeplänkel. Einzig ein Freistoß von Hinderer sorgte für Gefahr, wurde jedoch von Pattloch klasse pariert. Auf der Gegenseit hatte Ersatzkeeper Louis bei den wenigen Fernschüssen keine Mühe. Als dann Dominik Hoff in der 75. Minute verdientermaßen mit Gelb-Rot vom Platz flog, dachten viele Zuschauer, dass die Partie zu Gunsten des Gasten kippen könnte. Doch die gut aufgelegte Heimelf belehrte die Fans eines Besseren. Die DJKler nahmen wieder Fahrt auf und drängten Aha mit zehn Mann in die eigene Hälfte. Doch die Abschlüsse sorgten insgesamt für zu wenig Gefahr, um hier von einer großen Siegtorchance schreiben zu können. So blieb es beim letztendlich schmeichelhaften Punktgewinn für Aha. Die Heimelf wird wohl erst in ein paar Wochen sehen, was dieser Punkt wert ist.

    DJK Gnotzheim – SG Heidenheim/Hechlingen/Döckingen 0:2 (0:1)

    In einem schwachen Kreisklassenspiel konnte sich die SG HHD völlig verdient mit 0:2 durchsetzen. Beiden Mannschaften war klar anzumerken, dass man im Abstiegskampf steckte und so prägten viele einfache Ballverluste die Anfangsphase. Die besseren Chancen hatten am Anfang die DJKler, doch Tobias Katzer und Patrick Pawlicki konnten den Ball alleine vorm Tor nicht an Gästekeeper Ebert vorbeibringen. Auf der Gegenseite machte es Tröster mit der ersten Chance besser, wenn auch mit viel Glück. Erst scheiterte er an Pattloch, doch der Nachschuss von Denk wurde unglücklich wieder zu Tröster abgefälscht und dieser musste nur noch ins leere Tor einschieben (24.). Weitere richtige Torchancen konnten die zahlreichen Zuschauer bis zur Halbzeit nicht mehr sehen. Auch nach dem Seitenwechsel sollte sich das spielerische Niveau nicht bessern. Gefährlich wurde es lediglich bei Standartsituationen. Doch Pattloch entschärfte einen König-Freistoß und Ebert boxte die gefährlich aus Tor gezogenen Ecken aus der Gefahrenzone. Die Entscheidung folgte dann in der 75. Minute. Pattloch kam zu spät und fällte einen Gästestürmer im Strafraum. Oskar König ließ sich die Chance nicht nehmen und versenkte den Ball flach im Eck. Gnotzheim hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und mehr als eine kleine Chance zum Anschluss sollte nicht mehr erarbeitet werden. Auf der Gegenseite hatte man Glück, dass die Spielgemeinschaft mehrere Chancen freistehend vergab und es verpasste das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

    DJK Gnotzheim – TSV 1860 Weißenburg 2 1:2 (0:2)

    Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche gegen den Tabellenerste, konnte die heimische DJK auch gegen den Tabellenzweiten keine Punkte sammeln. Weißenburg war in Halbzeit eins klar die spielbestimmmende Mannschaft und drückte die Heimelf von Beginn an in die Defensive. Insbesondere weite Diagonalbälle bereiteten der jungen DJK-Defensive massive Probleme. Ein solcher Ball war es dann auch nach einer Viertelstunde, den Herrmann mühelos über den voreilig aus den Kasten eilenden Eitel ins Tor hob. Gnotzheim war zwar bemüht, doch in Halbzeit eins tauchte man nicht einmal richtig gefährlich vorm Gästetor auf. Sei es, weil der letzte Ball zu schlampig gespielt wurde oder auch, weil hohe Bälle vom hochgewachsenen Reitlinger einfach geklärt werden konnten. Weißenburg verpasste zunächst das 0:2, da einmal Eitel das kurze Eck gut abdeckte und die anschließende Ecke von Bene Kamm nur an die eigene Latte geköpft wurde. Doch noch vor dem Seitenwechsel war es wieder ein einfacher Pass, der Wnendt alleine vorm Tor auftauchen ließ und dieser mühelos abschloss. Nach dem Seitenwechsel musste man annehmen, dass es genauso weiterging, da die Kreisstädter weiter drückten. Doch nach ein paar Minuten kam auch die Heimelf immer besser ins Spiel und übernahm mehr und mehr das Kommando. Große Chancen waren zwar nicht zu verzeichnen, doch man merkte, dass die Punkte nicht einfach so abgeschenkt werden sollten. Weißenburg bekamm dadurch zwar mehr Platz zum Kontern, doch Eitel war hier zweimal zur Stelle. Weißenburg hatte größe Mühe, die Gnotzheimer Jungs vom Tor fernzuhalten und auch das ein oder andere Mal Glück, dass der letzte Ball nicht ankam. So dauerte es bis zur 85. Minute, bis das 1:2 fiel. Dominik Hoff wurde im Sechzehner zu Fall gebracht. Seb Eder hämmerte den Elfmeter der Kategorie „kann man schon geben, muss man aber nicht“ unter die Latte. Die Heimelf witterte nun Morgenluft und warf alles nach vorne. Hoff erzielte zwar auch den Ausgleich, doch leider aus klarer Abseitsposition, was auch geahndet wurde. Bene Wiest zielte aus 16 Metern knapp daneben und Eders Kopfball war für Herter kein Problem. So blieb es beim, auf Grund der ersten Hälfte, auch verdienten Dreier für Weißenburg. Doch gerade die zweite Halbzeit sollte für die, vom Verletzungspech arg gebeutelte, DJK Hoffnung für die nächsten Spiele machen.